Wien, wo es isst

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 09/10 vom 03.03.2010

Riemergasse: einstweilen noch Weingasse, bald Kohlmarkt II

Lokalaugenschein: Florian Holzer

Als das Handelsgericht noch im Jugendstil-Monolithen untergebracht war, da war hier alles ein bisschen anders, da liefen die Cafés quasi von selbst. Was wohl auch die Erklärung für eine erstaunliche Lokaldichte sein dürfte. In den vergangenen Jahren ging’s dann etwas bergab, beziehungsweise neigten viele Riemergassen-Lokale zu einer gewissen Obskurität. Nun scheint die Gegend ihre neue kulinarische Identität gefunden zu haben, und die heißt eindeutig „Wein“.

Wein, Schinken und Schmalz

Wir beginnen am Ende, bei den 3 Hacken, seit Jahrhunderten am Platz und angesichts seiner gemütlich-nostalgischen Schlichtheit seit einigen Jahren Lieblingslokal der kulinarischen Konservativen Wiens. Es gibt Spanferkelgröstl, gebackenes Hirn, Rindsroulade, Bries und geröstete Leber, da glänzt das Auge des Lordsiegelbewahrers.

Ein paar Häuser weiter machte Betreiberin Josefine Zawadil vor eineinhalb Jahren


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