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Bernhard Strobel: Ist was? Nein, „Nichts, nichts“

Lexikon | aus FALTER 10/10 vom 10.03.2010

Jung, begabt und desillusioniert – so könnte sich ein Inserat lesen, müsste Bernhard Strobel seine Tätigkeit als Autor selbst bewerben. Der zwischen Wien und dem Burgenland pendelnde Autor ist aber keiner, der die Werbetrommel in eigener Sache rühren würde. Im Gegenteil scheint es ihm fast peinlich zu sein, die Welt mit seinen Texten zu belangen. „Nichts, nichts“ lautet der Titel seines neuen, bereits zweiten Erzählbandes in Folge. Er erweist ihn als Könner der kurzen Form und präzisen Beschreibung dörflich-kleinstädtischer Tristesse zwischen Wirtshaus und Krankenhaus. Einen Roman schreiben? Momentan noch undenkbar für Strobel – wozu so viele Buchstaben aneinanderreihen? Sf

Literaturhaus, Fr 19.00


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