Nachrichten aus dem Inneren

Die Redaktion erklärt sich selbst

Falter & Meinung | Armin Thurnher | aus FALTER 10/10 vom 10.03.2010

Derzeit stehe ich einigermaßen stellvertreterlos da. Die Anlässe dafür sind erfreulich bis ehrenvoll. Florian Klenk benützt einige Wochen aufgesparten Urlaubs, um sich seiner Frau und den soeben geborenen Zwillingen – Gratulation! – zu widmen (keine Angst, Frau Heinisch-Hosek, seine Karenz folgt noch).

Klaus Nüchtern weilt im Austrian Cultural Forum in Manhattan, wo man den Unfalltod des Hausarchitekten Raimund Abraham betrauert (den Nachruf von Jan Tabor auf den großen Leider-nicht-mehr-Österreicher finden Sie auf Seite 27). Nüchtern kuratierte in NYC gemeinsam mit Daniela Strigl das Festival „Neue Literatur“.

Nicht ohne gemeinsam mit Kirstin Breitenfellner die Literaturbeilage fertiggestellt zu haben. Dass dieses Heft (liegt bei) so ansehnlich geworden ist, liegt nicht zuletzt an den Illustrationen der gebürtigen Vorarlbergerin Bianca Tschaikner. Die weitgereiste Tschaikner lebt derzeit in Tanger, was kein Hindernis für sie war, auch das wenig erfreuliche Coverthema zu illustrieren.

Mobilität in der globalisierten Welt ist das Thema des New Yorker Literaturfestes, ein Thema, dem sich heute niemand entziehen kann. Sigrid Löffler nimmt es in ihrem Leitessay zur Buchbeilage auf, es erscheint in der politischen Titelgeschichte dieser Ausgabe und auch jener des Feuilletons. Jüngere Kräfte in der Redaktion müssen neben der üblichen Zweisprachigkeit auch eine etwas entlegenere Sprache beherrschen. Stefan Apfl parliert Türkisch, Joseph Gepp hat eben eine Uni-Prüfung in Serbokroatisch bestanden, falls es diese Sprache überhaupt noch gibt.


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