Kurz und klein

Meldungen

Medien | aus FALTER 10/10 vom 10.03.2010

Sparkurs in England Der renommierte britische öffentliche Rundfunksender BBC steht vor einem Wendepunkt in seiner 87-jährigen Geschichte: Bei Radio, Fernsehen und Internet soll ein Viertel der Angebote wegfallen, sagte BBC-Intendant Mark Thompson vergangene Woche. Durch Einsparungen in Höhe von 600 Millionen Pfund (662 Millionen Euro) soll die Qualität der Inhalte verbessert werden. 600 Stellen werden im Zuge der Neuausrichtung gestrichen, die Rundfunkgewerkschaft sprach von „politisch motivierten“ Einsparungen vor den britischen Parlamentswahlen.

13

chinesische Zeitungen trotzten der staatlichen Zensur und setzten sich in einem gemeinsamen Leitartikel für Bewegungsfreiheit als Menschenrecht ein. Konkret kritisieren sie die Wohnsitzkontrolle: Jeder Chinese wird als Stadt- oder Landbewohner klassifiziert, dieser Status bestimmt, wo er leben darf. Dadurch wird der ärmeren Landbevölkerung der Zugang zu Bildung und guten Jobs erschwert.

Kündigungen in Bayern Die Geschäftsführung der Süddeutschen Zeitung will aufgrund der Anzeigenkrise 21 Stellen streichen. Laut Brancheninsidern sind darunter 14 Redakteursstellen, davon jeweils die Hälfte in der Mantelredaktion und den Regionalredaktionen.

Schelte in Wien Zum sechsten Mal prämierte nun das Frauennetzwerk Medien „jenseitige“ Äußerungen über Frauen in der medialen Berichterstattung mit dem rosaroten Handtaschl. „Diese Auszeichnung gleichermaßen ehrlich verdient“ hätten sich für das Jahr 2009 Dietmar Mascher, Wirtschaftsressortleiter der Oberösterreichischen Nachrichten und Presse-Kolumnist Christian Ortner.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige