„Lasst mich erst mal arbeiten“

Feuilleton | aus FALTER 10/10 vom 10.03.2010

Matthias LoŠek, der neue Leiter von Wien Modern, über die Kritik an seiner Bestellung und seine Vision

Interview: Carsten Fasthuber

Es war kein Traumstart für Matthias Lošek als neuer künstlerischer Leiter von Wien Modern. Nach dem Rückzug seines erfolgreichen Vorgängers Berno Polzer war allgemein erwartet worden, dass der Vorstand des Musikfestivals einen international erfahrenen Programmchef verpflichtet. Stattdessen bekam der weitgehend unbekannte Theaterreferent aus dem Büro des Wiener Kulturstadtrats den Zuschlag. Die unglückliche Optik dieser Bestellung löste ebenso Kritik aus wie Lošeks fehlendes Renommee im Bereich der zeitgenössischen Musik.

Am 1. März hat Lošek sein Amt angetreten. Bis zum Ende des Sommers muss er sein erstes Programm fertigstellen. Wien Modern 2010 beginnt am 29. Oktober.

Falter: Ihre Bestellung hat in der Musikszene ziemlich heftiges Murren ausgelöst. Womit haben Sie es denn geschafft, den Vorstand des Festivals von sich zu überzeugen?

Matthias Lošek:

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