Und dann kommen die Clowns

Stadtleben | aus FALTER 10/10 vom 10.03.2010

Sie müssen nicht lachen! Clowndoktoren helfen Ärzten, Pflegern, Therapeuten und Patienten – gut so

Reportage: Christopher Wurmdobler

Stell dir vor, du rast mit dem Mountainbike den Berg hinunter, und die Vordergabel bricht. Oder du überquerst die Straße, und ein Auto erwischt dich. Dein Freund wickelt seinen Wagen um einen Baum, und du sitzt auf dem Beifahrersitz. Oder du fällst von der Leiter auf den Kopf. Schädel-Hirn-Trauma. Im Spital flicken dich die Ärzte wochenlang zusammen, während du vielleicht im Koma liegst, anschließend folgt die Rehaklinik.

Und dann kommen die Clowns. Eine Frau und ein Mann, lustig gekleidet, Schminke im Gesicht und rote Clownnasen – die Organisation, die sie geschickt hat, heißt Rote Nasen Clowndoctors. Seit 1995 gibt es die lustigen Doktoren, österreichweit sind 56 Künstler im Einsatz (was die Roten Nasen zum größten Arbeitgeber der freien Theaterszene macht); vergangenes Jahr fast 2000-mal. Zwei Einsätze maximal macht jeder Clown pro Woche,


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