Wien, wo es isst

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 10/10 vom 10.03.2010

Ober St. Veit: Das bürgerliche Paradies bekommt Geschmack

Lokalaugenschein: Florian Holzer

Hübsch war der kleine Ort am Fuße des Roten Bergs ja immer schon: die alten Winzerhäuser, der Dorfplatz mit dem eindrucksvollen erzbischöflichen Schloss. Aber so ländlich, wie das „bessere Hietzing“ aussah, war es auch um die Lokalszene bestellt: bieder und öde. Was sich in den vergangenen Jahren änderte. Am Hauptplatz zum Beispiel in Form des Fresko, das der ehemalige Druckereitechniker Heinz Futterknecht und seine Frau Kerstin Röthig seit vorigem Jahr in einem früheren Antiquitätengeschäft eröffneten: dunkle Balken, offener Kamin, 40 offene Weine, Salate, deren Marinaden man sich aus 15 Essigen, neun Ölen und vier Salzen zusammenstellen kann, und feine austro-mediterrane Küche. Gleich daneben befindet sich ein Geschäft der Arge Rosenauerwald (betreibt auch Stände am Yppenmarkt), das zwar selten offen hat, in dem man dafür aber tadellose Bioware von Waldviertler Produzenten aus


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