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Falter & Meinung | aus FALTER 11/10 vom 17.03.2010

Missbrauch und kein Ende. Jedes Medium hat seinen Fall. Wir haben zwei. Was Gerlinde Pölsler im Steiermark-Teil dieses Falters dokumentiert, ist dennoch neu: Sie zeigt, wie die Kirche den Fall eines missbrauchenden Priesters nicht nur vertuschte, sondern wie Rom – der Papst – ein Urteil des ersten einschlägigen Kirchengerichtsverfahrens in Österreich umbog (Seite 46). Stefan Apfl konfrontierte einen Pfarrer mit den nun erstmals geäußerten Vorwürfen eines von diesem Misshandelten. Was auch ihn frappierte: die Unverfrorenheit, mit der die klerikalen Wahrheitssucher lügen, wenn es um Taten ihrer Glaubensgenossen geht (Seite 18).

Julia Ortner versucht in Text und Interview mit der Wiener ÖVP-Chefin Christine Marek die alte Frage zu klären, was denn das nun ist: bürgerlich. Florian Klenks Gespräch mit Thomas Chorherr und dessen Sohn Christoph, die hier zum ersten Mal öffentlich miteinander diskutieren, mag bei der Beantwortung ebenfalls hilfreich sein (Seite 11, 12).

Martin Gantner berichtet aus der Welt der Werber. Glamour ist dort dem Katzenjammer gewichen, die Krise hat die einstmals fettverdienende Branche eingeholt (Seite 23). Sebastian Fasthuber porträtiert das Popduo Bunny Lake (Seite 26). Joseph Gepp untersucht Ansicht, Freud und Leid der beiden Wiener Skylines (Seite 36). Red


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