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Medien | aus FALTER 11/10 vom 17.03.2010

Wie Medien versagen Die deutschen Qualitätsmedien haben unzureichend vor der und über die Finanzmarktkrise berichtet. Eine Studie der Otto-Brenner-Stiftung attestiert der ARD, der deutschen Presseagentur (dpa) und den Tageszeitungen teilweise „eklatantes journalistisches Versagen“. Wie die Frankfurter Rundschau berichtet, soll die dpa bei Berichten über Finanzmarktpolitik der Interpretationslinie der Regierung „wie der Autofahrer im Nebel dem weißen Mittelstreifen“ gefolgt sein. Bei ausgewählten Ausgaben der Fernsehsendungen „Tagesschau“ und „Tagesthemen“ und in Tageszeitungen sei das ähnlich. Die dpa wies die Vorwürfe zurück.

Journalisten arbeiten laut dem aktuellen „Medien- & PR-Index Handbuch“ in Österreich. Die Publikation erfasst die Mitarbeiter von 2800 Print- und elektronischen Medien.

Wie die Polizei ermittelt 777 Menschen werden in Österreich vermisst, das ergab eine Erhebung vom 31. Dezember 2009. Die Polizei will nach den Verschwundenen nun auch mittels neuer Medien fahnden, zum Beispiel Facebook verwenden. Im Projekt „Cold Case Management“ soll nach Jugendlichen gesucht werden, die von zuhause wegliefen, aber online noch mit ihren Freunden kommunizieren, berichtet die Presse.

Wie Google fernschaut Nach Texten, Bildern und Nachrichten sucht Google bereits. Nun will der Internetriese auch das TV-Programm durchforsten. Das Wall Street Journal berichtet, dass Google an Set-Top-Boxen für den Fernseher arbeitet. Damit soll der User die TV-Sender nach der Lieblingsserie oder auch das Web nach Online-Videos durchsuchen können.


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