Diese Woche haben wir gelernt

Bemerkenswerte Stadt-Begebenheiten

Stadtleben | aus FALTER 11/10 vom 17.03.2010

... dass auf Zebrastreifen nicht gut Straßequeren ist. Die Gratiszeitung Heute berichtete am Montag, dass die Stadt wegen der vielen Unfälle mit Fußgängern auf Zebrastreifen diese zu reduzieren plant. Also die Zebrastreifen. Künftig werde man weniger Fahrbahnmarkierungen aufmalen lassen, damit die Fußgänger sich nicht so sicher fühlen. Bizarre Herangehensweise.

… dass im Prater zwar noch nicht wieder die Bäume blühen, aber die Saison trotzdem begonnen hat. Seit dieser Woche kann man also wieder im Schweizerhaus (genauer: davor) sitzen, Hochschaubahn fahren und sich über den Pratervorplatz wundern.

… dass die Breitenfurter Straße in Liesing nun ihrem Namen gerecht wird: Sie wird nämlich breiter. Dass trotzdem keine Umbenennung in Verbreitenfurter Straße vorgenommen wird, lässt sich nur mit Sparmaßnahmen erklären. Andererseits entfallen, siehe oben, die Markierungen für die verbreiterte Fahrbahn. Begrüßenswert.

... dass in den Öffis jetzt Thomas Schäfer-Elmayer auf Sauberkeit achtet. Nein, unser lieber Benimmersatt kehrt nicht selbst zusammen. Aber auf Plakaten wirbt er für einen verantwortungsvollen Umgang der Fahrgäste miteinander – und mit den Betriebsanlagen. Und wo, bitte schön, sollen all die jungen Menschen jetzt abends vorglühen? Wohin mit dem Fahrbier?

... dass der Praterstern demnächst doch grün wird. Die im Zuge des Bahnhofsumbaus neu installierte, zehn Meter hohe Stahlpergola rund um das Tegetthoff-Denkmal kann offenbar doch von Echtpflanzen umrankt werden. Ursprünglich hieß es, das sei technisch nicht möglich. Nun werden Tröge aufgestellt. Lasst es sprießen!


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