Was fährt denn da?

Mobilitätskolumne

Stadtleben | aus FALTER 11/10 vom 17.03.2010

24-Stunden-U-Bahn: Die Nacht gehört dir!

Bericht: Christopher Wurmdobler

Schon beeindruckend, die Leitstelle der Wiener Linien in Erdberg. Ein riesiger Wandteppich aus Monitoren wie bei der Nasa in Cape Canaveral. Sie zeigen, wo Busse und Straßenbahnen gerade sind, Stromversorgung von Oberleitungen, welche Signale was signalisieren und den hektischen Umsteigebetrieb auf den U-Bahn-Stationen. Davor Frauen und Männer, die emsig damit beschäftigt sind, den öffentlichen Verkehr möglichst reibungslos durch die Stadt zu lotsen, Verspätungen zu vermeiden und Lösungen für Unvorhergesehenes zu finden: „Sehr geehrte Fahrgäste ...“

Bald wird auch die Leitstelle in Erdberg rund um die Uhr besetzt sein. Zumindest in den Nächten auf Samstag und Sonntag und vor Feiertagen. Die Wienerinnen und Wiener haben nämlich bei der Volksbefragung entschieden, dass sie eine 24-Stunden-U-Bahn brauchen; fast 54 Prozent waren dafür.

Das wird nun städtischerseits noch vor den Wahlen umgesetzt. Erstmals

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