Wien, wo es isst

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 11/10 vom 17.03.2010

Margaretenplatz: Die Vorstadt-Verhippung hat begonnen

Lokalaugenschein: Florian Holzer

Woran merkt man, dass eine Gegend dabei ist, hip zu werden? Die Bräunungsstudios und Wettcafés werden weniger, die Vinotheken und Feinkostverchecker mehr. Dass Margareten die neue Boomtown Wiens ist, weiß man zwar eh schon länger, jetzt liegen aber auch immer mehr kulinarische Beweise dafür vor.

Günstiger Wein & großer Braten

Jacques’ Weindepot zum Beispiel, die Preiswertschiene des Hamburger Weinhandelsriesen Hawesko, die hier vor Jahren ihre erste Filiale eröffnete, aber fast nur hier überleben konnte. Auf recht viel Platz gibt’s da knapp 300 Weine, das meiste davon unter zehn Euro, dazu ein paar Feinkostspezialitäten aus Italien und Frankreich, ebenfalls sehr günstig. Und das Beste: Jeder Wein (außer den Prestigeweinen) kann verkostet werden.

Schräg gegenüber im malerischen Margaretenhof ist seit drei Jahren das Bio 5 von Dietmar Eickmann, ein sehr empfehlenswerter Bioladen mit Drogerie.


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