Danke!

Extra | aus FALTER 11/10 vom 17.03.2010

Als wir uns an die Konzeption des letzten Heftes machten, hielten wir noch alle Studierende (inklusive uns selbst) für faule Anpasser. Dann habt ihr uns eines Besseren gelehrt. Damit hatten wir klammheimlich gerechnet. Danke! Auch im Ausland ist es heftig und durchaus anders als in Österreich abgegangen, wie uns Zeitzeugen aus Deutschland, England, Frankreich, der Schweiz und Bulgarien berichten (S.34ff.).

Diesmal haben wir uns vorgenommen, die Diskussion um Bologna und Bildung weiter zu befeuern. Denn mit den gewesenen Streiks und den zum Redaktionsschluss noch geplanten Gegenveranstaltungen zum Bologna-Gipfel wird es nicht getan sein. Der eine Verantwortliche hat sich nach Brüssel verpisst, die andere hat erst angefangen (und wird von uns natürlich interviewt, S. 18f.).

Zündende neue Ideen haben wir von offizieller Seite nicht vernommen. Deshalb bringen wir ein paar ernstzunehmende und ein paar satirische: Wer an österreichischen staatlichen Hochschulen nichts wird, könnte es an privaten versuchen oder ins Ausland gehen (S. 16 ff.). Oder seine eigene Uni gründen (wird gerade in Wien versucht, S.28f.). Wenn gar nichts mehr geht, helfen vielleicht Drogen – oder Joggen? (S.46f.) Wir haben einen Eignungstest für Studierwillige vorbereitet (S.48f.) und erfolgreiche Menschen gefragt, wie sie Erfolg definieren (S.50f.). Besonders gut mit der Karriere hat das bei der österreichischen Künstlergruppe Gelitin geklappt: Die machen seit Jahren alles „falsch“ und sind damit mega-erfolgreich (S.54ff.). Wir haben auch tolle Ideen, was man mit den Milliarden der österreichischen Steuerflüchtlinge anfangen könnte (S.60f.).

Auch dieses DURST wurde wieder von Studierenden der FH Wien (Journalismus) gemacht – angeleitet von den FALTER-Kräften Christian Bretter (Artdirektion) und Thomas Askan Vierich (Redaktion).

Viel Spaß beim Lesen.

Die Durst-Redaktion


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