Fundraising für Fortgeschrittene

Extra | Raffael Fritz | aus FALTER 11/10 vom 17.03.2010

Österreichische NGOs folgen dem Beispiel von Greenpeace – und besorgen das Spendenkeilen wieder selber.

Journalistische Geschichten sind wie Pflanzen. Anfangs lässt sich schwer erkennen, was da wächst – manche treiben nur kleine Blüten, andere wachsen zu unüberschaubaren Sträuchern heran. Unsere Geschichte „Geschäft mit dem Gewissen“ in der letzten DURST-Ausgabe neigte eher zu letzterer Wuchsform.

Sie handelte von den umstrittenen Agenturen, die für nichtstaatliche Organisationen Spenden auf der Straße sammeln, den Face-to-Face-Fundraisern. Bebildert war der Artikel mit jungen Menschen in Greenpeace-Leiberln, die ihrem Fundraiser-Handwerk beim Gasometer nachgingen.

Das Problem daran: Greenpeace war schon damals eine löbliche Ausnahme und besorgte das Werben von Mitgliedern selbst, statt es an externe Agenturen auszulagern, deren Gebahren wir im Artikel anprangerten. Das wussten wir – wir hatten natürlich auch mit Greenpeace gesprochen – doch wir schafften es nicht, das


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