Uni selbst gemacht

Extra | Martina Powell | aus FALTER 11/10 vom 17.03.2010

In Wien basteln Studierende an Konzepten für Orte, wo Wissen abseits etablierter Unistrukturen und kapitalistischer Einengungen vermittelt werden soll. In der Schweiz funktioniert das bereits.

Freie Bildung, keine Hierarchie und allgemeines Mitspracherecht. Und das an einem Ort. Für diejenigen, die die Situation an den österreichischen Universitäten kennen, klingt das utopisch. Doch im Erdgeschoss der C1-Aula – dem zweitgrößten Hörsaal am Wiener Campus – sitzen tatsächlich zwei Studenten, die glauben, dass das möglich ist.

Alex und Marco engagieren sich in der Initiative „Kritische und Solidarische Universität“ – kurz „KriSU“. Die beiden wollen weder ihre vollen Namen, noch ein Foto von sich in der Zeitung sehen. Denn die „KriSU“ sei ein kollektives Projekt vieler, erklären sie. Zwischen 70 und 100 Freiwillige arbeiten seit den Protesten vergangenen Jahres an einer Idee: Einen Ort zu schaffen, in dem Bildung abseits der etablierten Universitätsstrukturen geschieht;


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