Kochen für die Revolution

Extra | Axel Beer | aus FALTER 11/10 vom 17.03.2010

Mit leerem Magen lässt sich weder studieren noch protestieren. Die Volxküche hat die Audimax-Bewegung versorgt. DURST macht die Vokü-Rezepte jetzt für die WG-Küche nutzbar.

Jede Revolution beginnt mit einem Auflauf. Für Aufläufe sind die Aktivistinnen und Aktivisten von der Volxküche zuständig. Aber auch für Eintöpfe, Suppen, Palatschinken und Kompott. Volxküche heißt: Kochen für die Revolution! Im besetzten Audimax, später im Foyer des Hörsaals C1 im Alten AKH und bei den Bologna-Protesten im März stellen die Volxköche ihre riesigen Töpfe auf Gaskocher, besorgen Zutaten und versorgen die Bewegung mit Nährstoffen.

In der Volxküche tun sich Leute zusammen, um mit gespendeten oder günstig eingekauften Zutaten aufzukochen. Denn protestierende Studenten sind hungrig. Gut und nahrhaft soll das Essen sein, in großen Mengen gut gelingen und für alle zugänglich – viele Audimaxisten ernähren sich vegetarisch oder vegan. Fleischgerichte sind deshalb in der Minderheit. Das


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