Tipp Jazz

Mit Max Nagl ins Café zu Marlene Dietrich

Lexikon | Gerhard Stöger | aus FALTER 11/10 vom 17.03.2010

Der für sein wandlungsfähiges Spiel bekannte österreichische Saxofonist Max Nagl hat sich vor gut zehn Jahren intensiv mit der lasziven Kultur der 1920er-Jahre beschäftigt und daraus die Jazzprogramm gewordene Collage „Café Electric“ geschaffen. Der Titel geht auf den Film „Café Elektric“ zurück, der 1927 mit Marlene Dietrich in Wien gedreht wurde. Anlässlich der Ausstellung „Kampf um die Stadt“ im Wien Museum führt Nagl das Programm jetzt im Quintett mit Joanna Lewis (violin), Josef Novotny (p), Achim Tang (b) und Patrice Heral (perc) neu auf. Der Film selbst ist im Anschluss an das Konzert auch zu sehen; Josef Novotny untermalt die Bilder mit seinem Klavierspiel.

Porgy & Bess, Do 20.30


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