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Antikes Familiendrama an der Wien

Lexikon | aus FALTER 11/10 vom 17.03.2010

Iphigenie ist Priesterin auf Tauris und soll zwei Fremde opfern. Als sich herausstellt, dass es sich um ihren Bruder Orest und dessen Freund Pylades handelt, appelliert sie an den Barbarenkönig Thoas, sie ziehen zu lassen. – Mit der Vertonung dieses antiken Familiendramas gelang Christoph Willibald Gluck 1779 die Verwirklichung seiner Reformopernpläne, die dem Musiktheater seiner Zeit mehr Wahrhaftigkeit brachten. Torsten Fischer hat „Iphigénie en Tauride“ nun im Theater an der Wien inszeniert. In der Titelpartie ist, begleitet von den Wiener Symphonikern unter Harry Bicket, die französische Sopranistin Véronique Gens zu hören. CF

Theater an der Wien, Sa, Di 19.00


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