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Manisha Jothady | Lexikon | aus FALTER 11/10 vom 17.03.2010

Einem einzigen Gemälde widmet das Kunsthistorische Museum derzeit eine Sonderausstellung. „Vermeer. Die Malkunst. Spurensicherung an einem Meisterwerk“ titelt die Schau. Ähnlich wie Leonardo da Vincis „Mona Lisa“ hat „Die Malkunst“ (1666/68) des holländischen Barockmalers Jan Vermeer van Delft Kunsthistorikern Rätsel aufgegeben und Kunstschaffenden als Inspirationsquelle gedient. Als Schaustück hat es zu Lebzeiten des Malers scheinbar nie dessen Atelier verlassen. 1940 erwarb Adolf Hitler das Werk für sein geplantes Führermuseum von den Österreichern Eugen und Jaromir Czernin. Nach dem Krieg wurde es in die ständige Sammlung des Kunsthistorischen Museums eingebracht. Seit vergangenem Herbst ist „Die Malkunst“ Gegenstand der Provenienzforschung.

Die Ausstellung listet Sachverhalte wie diese ebenso penibel auf, wie sie die Zustands- und Restaurierungsgeschichte dieses in Malerei gefassten künstlerischen Vermächtnisses beschreibt. Eine Röntgenaufnahme des Bildes,

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