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Der Autor als Opfer: „Misery“ im Volkstheater

Lexikon | aus FALTER 12/10 vom 24.03.2010

Ein Autor gerät seinem größten Fan in die Fänge – was hier wörtlich zu verstehen ist: Nach einem Unfall wird Peter Sheldon von einer Krankenschwester zuerst gepflegt und dann bedroht: Sie zwingt ihn mit Gewalt, seinen jüngsten Roman umzuschreiben. In „Misery“ hat Bestsellerautor Stephen King den Albtraum eines Bestsellerautors zu Papier gebracht. Die Bühnenfassung des Thrillers steht im Schwarzen Salon des Volkstheaters seit drei Jahren auf dem Spielplan; in 43 Vorstellungen haben rund 1270 Menschen die Aufführung mit Rainer Frieb und Claudia Sabitzer gesehen. Diese Woche könnte die Gesamtbesucherzahl auf einen Schlag beinahe verdoppelt werden: Erstmals wird „Misery“ im großen Haus (968 Sitzplätze) gespielt. WK

Volkstheater, Mi 19.30


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