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Guter Grant: Peter Hein und seine Fehlfarben

Lexikon | Gerhard Stöger | aus FALTER 12/10 vom 24.03.2010

Im Jahr 1980 veröffentlichten die Fehlfarben mit ihrem Debüt „Monarchie und Alltag“ ein Schlüsselwerk der deutschsprachigen Gitarrenmusik. Die weitere Geschichte der aus der Düsseldorfer Punkszene kommenden Band um Peter Hein verlief wechselvoll. Seit der wunderbaren Comebackplatte „Knietief im Dispo“ (2002) ist das Sextett zumindest regelmäßig aktiv; Hein verzichtete erstmals darauf, die Band gleich wieder zu verlassen. Kürzlich ist mit „Glücksmaschinen“ ein weiteres sehr gutes Fehlfarben-Album erschienen. Der seit einiger Zeit in Wien lebende Hein denkt in gewohnt pointierten Texten laut über sein Leben nach und bleibt dabei unversöhnlich, ohne deshalb gleich starrsinnig zu werden („Ihr habt die Uhr, wir die Zeit“), auch die Musik hat nichts von ihrer Kraft verloren.

Szene, Do 20.00


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