Musiktheater Kritik

Nun ist man auch in Wien noch niemals in New York

Lexikon | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 12/10 vom 24.03.2010

Sie kommen niemals in New York an, aber geheiratet wird trotzdem. Jetzt hat Wien also auch sein Udo-Jürgens-Musical, das selbe Kreuzfahrt-Dings, das bereits in Hamburg erfolgreich war. Und: Die Musik ist groß, die Darsteller packen das stimmlich alles wunderbar (okay, das Kind sollte vielleicht nicht rappen). Gabriel Barylli hat für „Ich war noch niemals in New York“ um die größten Udo-Hits eine eher kleine Handlung gebaut. Und damit man „Griechischer Wein“ unterbringt, muss einer halt den Griechen machen. Interessant, wie viele Abschiedssongs Jürgens geschrieben hat. Die Verblödelung von „Mercie Cherie“ verzeihen wir den Musicalmachern übrigens nicht.

Raimundtheater, Di–Sa 19.30, So 18.00


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