Neu im Kino

Gut, besser, Bullock: „Blind Side“

Lexikon | Michael Omasta | aus FALTER 12/10 vom 24.03.2010

Es gibt wahre Geschichten, die zu unglaublich sind, um glaubhaft verfilmt zu werden. Wie die von Michael Oher, einem Hünen aus dem schwarzen Ghetto von Memphis, der von einer weißen Lady und ihrer Familie aus bloßer Nächstenliebe aufgenommen, durchs College gebracht und schließlich zum Footballstar wird. „Blind Side“, ein simpel gestricktes Rührstück, war für den Oscar als bester Film nominiert; gewonnen hat ihn Hauptdarstellerin Sandra Bullock, hier als resolute Südstaatenblondine mit Herzensbildung. Überzeugender sind die Szenen ohne sie, in denen Michael und sein „Bruder“ einfach Spaß haben. Sie erinnern daran, dass Regisseur und Autor John Lee Hancock das Drehbuch zu „Cool World“ schrieb, Clint Eastwoods stärkster Regiearbeit.

Ab Fr in den Kinos (OF im Haydn)


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