Zitiert

Falter in den Medien

Falter & Meinung | aus FALTER 12/10 vom 24.03.2010

Grenzenlose Empörung „Der Falter berichtet vom Fall eines steirischen Pfarrers, der von einem Kirchengericht in Salzburg wegen Missbrauchs schuldig gesprochen wurde. Doch 2006 hob die vatikanische Glaubenskongregation (....) das Urteil wieder auf“, schrieb Österreich. Doch nicht nur in einigen heimischen Printmedien und der „Zeit im Bild“ wurde die Recherche von Gerlinde Pölsler (Falter 11/10) aufgegriffen, auch deutsche Medien zitierten daraus. „Das Urteil erfährt die Öffentlichkeit nie, wohl aber in diesen Tagen durch die Wiener Wochenzeitung Falter, dass es von der Glaubenskongregation in Rom (...) 2006 aufgehoben wurde“, berichtet etwa die Stuttgarter Zeitung. Auch Süddeutsche und Frankfurter Rundschau schrieben über den Fall.

Viel Sorge In seinem Buch „Am besten nichts Neues“ zeichnet der deutsche Journalist Tom Schimmeck ein düsteres Bild der Medienlandschaft, die von Sparzwang und Politspins korrumpiert wird. „Österreich ist ein faszinierendes Fallbeispiel für die Degeneration kritischer Öffentlichkeit“, schreibt Schimmeck beispielsweise und beruft sich in zahlreichen Zitaten auch auf Falter-Chef Armin Thurnher, dem zufolge „Österreich von der postfeudalen direkt in die postdemokratische Phase“ gerutscht sei.


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