Wertungsexzess

Dolm der Woche: Peter Michaelis

Politik | aus FALTER 12/10 vom 24.03.2010

Peter Michaelis ist ein teurer Angestellter der Republik, der immer mehr will

Es gibt Wirtschaftsleute, die sich beim Thema Geld nichts pfeifen. Manager internationaler Konzerne etwa, die unbeirrt von jeder öffentlichen Meinung elegant ihre Megagagen einstreifen. Kann bitte jemand Peter Michaelis sagen, dass er nicht im Vorstand von Nestlé sitzt, sondern nur Chef unserer Staatsholding ist? Als ÖIAG-Boss nimmt er 715.000 Euro Jahresgehalt, bezieht noch einen „Mietkostenzuschuss“ von 43.604 Euro jährlich und lässt sich sogar seine Anzugs- und Sockenreinigung vergüten, wenn er in Hotels absteigt. Herr Michaelis verwaltet die Staatsbeteiligungen an ganzen drei (3) börsennotierten Unternehmen. Das ist gewiss eine Leistung. Sie soll sich lohnen, braucht aber nicht unverschämt überbezahlt zu werden. Eleganz auf unsere Kosten, die haben wir nämlich nicht so gern, Herr Michaelis!


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