Beratung ist geil, Mann!

Medien | aus FALTER 12/10 vom 24.03.2010

Die Geschichte von DiTech, oder wie ein polnisches Ehepaar in Wien das Computergeschäft neu erfand

Porträt: Ingrid Brodnig

Wo sind hier die Geräte? Von außen sieht alles aus wie ein normales Computergeschäft: glänzende Glasfassade, überdimensioniertes Firmenlogo, Bilder von moderner Technik. Doch wer DiTech betritt, sieht ein leeres Geschäft, es gibt keine Regale voll mit Druckern, PCs oder anderem technischem Zubehör. Nur ein paar PC-Gehäuse stehen herum. In der Mitte des Raums befindet sich eine große Theke, dahinter sitzen Mitarbeiter. Sie betreuen jeden Kunden einzeln, nehmen sich Zeit. Das ist die Zukunft des Computerhandels, wenn es nach Firmengründer Damian Izdebski geht: „Der Durchschnittskonsument ist oft nicht in der Lage, PCs oder Notebooks einzuschätzen“, sagt der 34-Jährige. In seinem Laden soll sich der Kunde nicht selbstbedienen, sondern individuell beraten werden.

Beratung – vielleicht lässt sich die Geschäftsidee von DiTech auf dieses eine Wort verknappen.


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