Diese Woche haben wir gelernt

Bemerkenswerte Stadt-Begebenheiten

Stadtleben | aus FALTER 12/10 vom 24.03.2010

... dass Lipizzaner husten haben. Ehrlich gesagt, müssen wir sogar ein bisschen schmunzeln, wenn wir uns Wiens Edelpferde hüstelnd in der Hofreitschule vorstellen. Immerhin gab’s schulfrei: Aufgrund der Hustenepidemie hatte die Spanische Hofreitschule alle Wochenend-Vorstellungen abgesagt (auch kommendes Wochenende gibt’s keine Vorstellungen). Stattdessen müssen die Pferde inhalieren.

… dass die Schanigärten ihre Saison eröffnet haben. Vergangenen Donnerstag trafen sich Bürgermeister Michael Häupl und Wirtschaftskammer-Chefin Brigitte Jank in einem Köö-Billardlokal, um gemeinsam Sessel aufzustellen. Rund 1800 Schanigärten werden nun bis längstens November die Stadt prägen – auch eine psychohygienische Maßnahme, wie Häupl betont.

… dass die Wiener Grünen eine Anzeige in Sachen Augarten einbringen. Anlass ist die polizeiliche Räumung des Geländes Anfang März (siehe Falter 10/2010). Das Areal wurde mittlerweile vollständig gerodet. Grünen-Chefin Maria Vassilakou wirft dem Bürgermeister schwere Versäumnisse in der Causa vor.

... dass Wiener Glashäuser fernwarm sind. Vergangene Woche stellten wir hier die „bange Frage“, ob Märzradieschen aus Wiener Produktion wirklich so klimafreundlich sind, wie die Umweltstadträtin tut. Sind sie offenbar: Die meisten Glashäuser am Stadtrand werden mit dem Rücklauf der Fernwärmekraftwerke beheizt. Brav.

... dass „Zettelpoet“ Helmut Seethaler nunmehr rechtskräftig verurteilt wurde. Seethaler muss 180 Euro Strafe zahlen, weil er 2007 den Schwedenplatz verzierte – allerdings nicht mit Zetteln, sondern mit einem wasserfesten Edding-Stift.


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