Die Insel der Seligen und die Ausweitung der Drehzone

Steiermark | aus FALTER 12/10 vom 24.03.2010

So schön kann Globalisierung sein: österreichischer Film auf der Diagonale 2010 zwischen Nordkorea, Nicaragua und Niger

DIAGONALE-BILANZ: THOMAS WOLKINGER

Es ist zwar nicht so, dass österreichische Filme im letzten Jahrzehnt immer nur in der tristen Wiener Vorstadt oder in skurrilen Provinznestern gespielt hätten. Gar nicht so selten war das aber doch der Fall. Wie sehr sich der Blick inzwischen geweitet hat, wie selbstverständlich die ganze weite Welt Schauplatz österreichischer Film(co)produktionen geworden ist – und das nicht nur in Globalisierungsdokus –, führte auch die diesjährige Diagonale vor. Kaum ein Kontinent fehlte am Festival des österreichischen Films. Mit Ausnahme der Antarktis.

„Totó“, die kontemplative Nahaufnahme von Peter Schreiner, dem in Graz ebenso wie Romuald Karmakar eine viel beachtete Werkschau gewidmet war, entführte dabei gleichermaßen ins Italienische wie „La Pivellina“, die spielerisch-poetische Milieustudie von Tizza Covi und Rainer Frimmel,


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