Beim Überschreiten des Zenits

Steiermark | aus FALTER 12/10 vom 24.03.2010

Die SPÖ verliert in ihren Hochburgen und legt in einer einst tiefschwarzen Gemeinde zu. Was bedeutet das für die Landtagswahl?

Reportage: Herwig G. Höller, Donja Noormofidi, Anja Reiter

In Kumberg waren wir gut“, meint Landtagspräsident Kurt Flecker (SP) und deutet auf die Tabelle, die an die Wand projiziert wird: 0,9 Prozent plus für die SPÖ. Wer Flecker kennt, weiß, dass er das nicht ganz ironiefrei meint. Aber an diesem Sonntag klammern sich die Genossen in der Parteizentrale in Eggenberg an jeden Strohhalm. 1,9 Prozent plus in Gratwein – Applaus. Sonst sieht es mit neu eintrudelnden Ergebnissen immer düsterer aus: minus 14 Prozent in Voitsberg, minus zwölf Prozent in Bruck an der Mur. „Wie schaut es in meinem Vasoldsberg aus?“, fragt SP-Landeshauptmann Franz Voves. Das Ergebnis ist noch nicht da. Zur Besserung seiner Laune hätte es ohnehin nicht beigetragen, auch in der Heimatgemeinde des Landeshauptmannes hat die SPÖ fast 14 Prozent verloren.

Als die Bezirks-ÖVP das


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