„Der Wiener braucht den Wald“

Lexikon | aus FALTER 13/10 vom 31.03.2010

Ernst Molden hat für den Rabenhof das Singspiel „Häuserl am Oasch“ geschrieben

Eine unheimliche Geschichte aus dem Wienerwald erzählt Ernst Molden in seinem Singspiel „Häuserl am Oasch“, das diese Woche im Rabenhof uraufgeführt wird. Schauplatz ist ein heruntergekommenes Wirtshaus in den Döblinger Wäldern; neben dem grantigen Wirt und dessen hantiger Tochter zählt auch eine resche Försterwitwe, letzter Stammgast des Lokals, zum Kernpersonal.

Mit Heribert Sasse, Michou Friesz und Gerald Votava ist das im Dialekt verfasste „Singspiel aus dem Wald“ prominent besetzt; Regie führt Rabenhof-Direktor Thomas Gratzer, die Ausstattung gestaltet Malerin Gudrun Kampl. Auch Molden selbst ist (mit Band) auf der Bühne anwesend. Für den 42-jährigen Autor und Musiker ist „Häuserl am Oasch“ eine Rückkehr zum Theater: Anfang der 90er-Jahre war Molden zwei Jahre lang als Dramaturg am Schauspielhaus engagiert.

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