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Falter & Meinung | Klaus Nüchtern | aus FALTER 13/10 vom 31.03.2010

Nachdem die Feng-Shui-Ecke hier in letzter Zeit ein wenig vernachlässigt wurde, freut es mich, erfreuliche Neuigkeiten vermelden zu dürfen. Falter-Rezeptionist Josef „The Desk“ Egger hatte es in einer heroischen und selbstlosen Aktion auf sich genommen, den Kühlschrank von Mikroben und in verfaulten Melonen hausenden Altweltmäusen zu säubern (der Mann hat die Ekelresistenz eines marokkanischen Kammerjägers), damit Manisha Jothady dort Proseccoflaschen bunkern kann und zwar nicht zum Eigenbedarf, sondern weil sie ihren Abschied feiert, indem sie ihren zukünftigen Ex-Kolleginnen und -Kollegen einen ausgibt (wir werden ihr zu Ehren dafür Joanna Newsoms „Have One On Me“ auflegen). Das ist sowohl sehr nett, als auch ein bisschen traurig. Der Alkohol und der Umstand, dass der Abgang von Manisha die Rückkehr von Nicole Scheyerer indiziert, die aus der Karenz zurückkehrt und sich neben dem Kind auch wieder um die Kunst kümmern wird, sollte aber eine gewisse analgetische Wirkung entfalten.

Apropos Apotheke: Allergisch aufs Antibiotikum reagierte Albanien-Apfl Ende letzter Woche, er sah aus wie das sprichwörtliche g’spiebene Apflkoch (sorry, Stefan, aber allzu aufgelegte Namenswitze müssen abgestaubt werden!) Umso höher ist es dem Manne anzurechnen, dass er sich unter vollem Einsatz seines geschwächten Körpers dann doch noch die Besprechung des Buches der Stunde abringen konnte, sodass sich auf diesem Fundament nun ein kleiner, feiner Albanien-Schwerpunkt erhebt – zum Wohle der Menschheit und zur zusätzlichen Zierde der an Zierde nicht eben armen Falter:Woche


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