„Das wird kein Wohlfühl-Wahlkampf“

Politik | aus FALTER 13/10 vom 31.03.2010

Michael Häupl zur Krise der SPÖ, zu populären Irrtümern über FPÖ-Wähler und zu Strache als Wirtshausgast

Interview: Stefan Apfl, Armin Thurnher

Michael Häupl ist bester Laune. Als hätten nicht gerade in der Steiermark Gemeinderatswahlen stattgefunden. Häupls gute Laune hat dennoch Gründe: Sein selbsternannter Herausforderer Strache hat mit der Ansage, er wolle Bürgermeister werden, seine Position nicht verbessert. Mit den Querelen um Barbara Rosenkranz hat er sie deutlich verschlechtert. Auch in Häupls SPÖ steht es nicht zum besten. Also wollten wir von ihm wissen, was er dazu sagt.

Falter: Herr Bürgermeister, die Sozialdemokraten verlieren während der Wirtschaftskrise eine Wahl nach der anderen. Ist die SPÖ doch nicht die bessere Partei für schlechte Zeiten, wie Kreisky sagte?

Michael Häupl: Offensichtlich schafft es die Sozialdemokratie nicht, die Verantwortlichen für die Krise zu benennen. Die Leute erwarten von der Sozialdemokratie, dass sie Arbeitsplätze sichert und


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige