Denk mal wieder!

Politik | aus FALTER 13/10 vom 31.03.2010

Die geschwächte Kanzler-partei SPÖ denkt derzeit gleich an zwei Fronten nach – mit unterschiedlichen Ansätzen

Bericht: Julia Ortner

Solidarität“, „Brüderlichkeit“, „Freiheit“, solch große Worte scheut Wolfgang Moitzi nicht. Er verwendet sie gerne und oft. Jetzt ist nicht mehr die Zeit der angepassten Jungfunktionäre, die keine ordentliche rote Kampfrhetorik intus haben. Der 25-jährige Chef der Sozialistischen Jugend sagt: „Wo ist die sozialdemokratische Leidenschaft geblieben, die Gesellschaft gerechter zu machen?“

Kämpferisch und offensiv: So will die von der SJ initiierte „Denkfabrik“ Zukunftsthemen aufgreifen und linke Antworten darauf finden. Wenn nötig, auch mit ungewohnten Bündnispartnern. Mit der Kirche und Attac gemeinsam für eine Finanztransaktionssteuer in Europa kämpfen – warum nicht? Seit Jänner treffen sich 13 Arbeitsgruppen, zu denen neben SPÖlern auch Experten und Leute ohne Parteibuch gehören. Ihre Überlegungen diskutieren sie dann mit


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