Nachgetragen

Wien, Europa und die Welt. Journal mehr oder weniger bedeutender urbaner Begebenheiten

Politik | Matthias G. Bernold | aus FALTER 13/10 vom 31.03.2010

Mandlenkosi wollte helfen – und landete in einer Polizeizelle

Ein 23-jähriger Student wirft der Wiener Polizei seine willkürliche Festnahme vor: Mandlenkosi B., Österreicher mit südafrikanischen Wurzeln, wurde in der Nacht auf Sonntag von der Polizei verhaftet und rund zehn Stunden lang am Polizeikommissariat eingesperrt – all das, wie er sagt, ohne Angabe von Gründen. Der Beamte, der ihm die Handschellen anlegte, habe sich überdies geweigert, seine Dienstnummer bekanntzugeben. Erst sonntags um 13.25 Uhr wurde B. wieder freigelassen. Dabei hatten er und seine Begleiter selbst die Einsatzkräfte gerufen: Sie wollten einem Verletzten helfen.

Mit blutüberströmtem Gesicht kam ihnen in der Innenstadt ein Betrunkener entgegen, als die Studenten auf dem Weg in ein Pub waren. Er schien verwirrt und sprach nur Französisch. Die Gruppe rief die Rettung, bevor diese eintraf, kam ein Streifenwagen.

Hier gehen die Darstellung der Polizisten und des Beschuldigten auseinander: Laut B. hätten


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