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Pressekolumne

Medien | Nina Horaczek | aus FALTER 13/10 vom 31.03.2010

Österreich hat den Killerhund entdeckt. Nein, nicht Pitbull und Co, sondern ein kleines Fellknäuel, das auf der Österreich-Titelseite seine Zähne fletscht. „Dieser Hund beißt die Society“, ist zu lesen. Herr Brodmann hat wirklich eine dicke Akte. Von „Fall 1“ bis „Fall 5“ listet Österreich auf, was das Schoßhündchen von Live-Ball-Organisator Gerry Keszler bereits verbrochen hat. Er pinkelte auf den Boden der Albertina, er knabberte am Finger von Franziska „Spängi“ Meinl, er „besprang“ Chris Lohner „von hinten“, schnappte am „Tatort Museumsquartier“ nach dem Finger von Vivienne-Westwood-Ehemann Andreas Kronthaler und biss zuletzt profil-Chef Christian Rainer blutig. Nicht schlecht für einen 30 Zentimeter kleinen Zwergpinscher. Killerwuffi-Besitzer Keszler hat dafür, auf sein fluffiges Killerkommando angesprochen, eine interessante Weiterentwicklung des bei Hundebesitzern so beliebten Er-will-nur-spielen-Satzes parat: „So ein Biss ist, als ob einen ein Goldhamster zwickt.“ Na dann.


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