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IT-Kolumne

Medien | Ingrid Brodnig | aus FALTER 13/10 vom 31.03.2010

Unglaublich! Gott hört uns also doch zu, und manchmal antwortet er auch per E-Mail. Mit „Gott“ meine ich natürlich Steve Jobs, Chef und spiritueller Leiter von Apple. Vereinzelt reagiert er auf Konsumentenmails. Zum Beispiel wollte ein Schwede wissen, ob er künftig sein iPhone auch als Modem fürs iPad verwenden und damit Geld sparen könne. „Nein“, antwortete Jobs. Mehr schrieb er nicht, mehr hat er nicht nötig. Selbst einsilbige Rückmails nehmen die Apple-Jünger wie große Botschaften auf. Aber wenn man nur eine Frage frei hat, sollte man gut überlegen. Ein Italiener erkundigte sich etwa, ob man am iPad auch Gratisbücher lesen könne. „Yep“, mailte Jobs. Auf No-na-Fragen bekommt man No-na-Antworten. Mich würden viel wesentlichere Dinge interessieren. Welchen Konkurrenten hasst Steve Jobs mehr – Google oder Microsoft? Wie viele schwarze Rollkragenpullis hat er, warum trägt er nie etwas anderes? Und wozu soll das iPad gut sein? Die Adresse von Gott lautet übrigens sjobs@apple.com


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