Weniger Straße, mehr Küche

Stadtleben | aus FALTER 13/10 vom 31.03.2010

Der Naschmarkt-Straßenküchen-Vietnamese Phò Sài Gòn wurde ein echtes Lokal

In das Wehklagen, dass es am Naschmarkt oh so viele Panasiaten gebe, die oh so wenig mit authentischer Küche zu tun haben, wollen wir jetzt einmal nicht einstimmen. Erstens weil das hier schon oft genug stattgefunden hat, zweitens weil es eh alle anderen machen, drittens weil halt Nachfrage gewissermaßen auch das Angebot bestimmt. Und viertens weil es seit ziemlich genau drei Jahren das Phò Sài Gòn gibt, in dem auf engstem Raum verdammt gut vietnamesisch gekocht wurde und wird, und das vorher das Lee Thai & Dim Sum war, als solches für seine Winzigkeit auch schon lässig.

Die Familie Lam betreibt neben dem kleinen Naschmarkt-Vietnamesen auch die beiden Saigon-Restaurants am Getreidemarkt und in der Neulerchenfelder Straße und zählt damit nicht nur zu den wichtigsten, sondern auch ersten Anbietern von Nam-Food in Wien.

Vor zwei Jahren übernahm man auch den Asia-Shop, der das winzige, karge und mit Neonlicht


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