Wie tut ein Kürbis, wenn man ihn an die Wand gatscht?

Steiermark | aus FALTER 13/10 vom 31.03.2010

Die Rabtaldirndln holen in ihrer Freischwimmer-Produktion „Aufplatzen“ das Äußerste aus dem Format Diavortrag

Theaterkritik: Hermann Götz

Andere mögen Videospiele treiben, die Rabtaldirndln haben den Diaabend für die Bühne entdeckt. Mit ihrer, ähhh, Performance „Aufplatzen“ beweisen sie nicht zum ersten Mal, aber auf bisher unerreicht witzige Weise, dass Frontalunterricht aus dem Fotoalbum theatralisch total unterschätzt wird. Wobei die Rabtaldirndln für so einen Diaabend nicht erst durch Island wandern, den Vesuv besteigen oder den Nil durchschiffen müssen, nein sie zeigen einfach das oststeirische Raabtal, so wie man es – also in echt – nicht unbedingt kennen lernen möchte.

Die fünf oststeirischen Dirndln begeben sich in ihrer jüngsten Arbeit in eine fragmentarische Erzählung rund um fünf oststeirische Dirndln, die einen spüren lassen, dass sich unter einer rauen Schale schon mal die sprichwörtliche Mördergrube verbergen kann. Formal regiert, wie auch bei den


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