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„Das war ich nicht“, sagt Kristof Magnusson

Lexikon | Sebastian Fasthuber | aus FALTER 14/10 vom 07.04.2010

Der Autor Kristof Magnusson behauptet, Isländer würden mit der ständigen Angst leben, „von Ausländern auf das Elfenthema angesprochen zu werden. In diesem Sinne sind Elfen für Isländer das, was für die Deutschen die Nazis sind.“ Er sollte es wissen, kennt er als Deutsch-Isländer doch beide Länder und Kulturen bestens. Mit seinem Debüt „Zuhause“ (2005) hat Magnusson den etwas anderen Island-Roman geschrieben. Und der Witz des Buches konnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich da jemand für ernste Fragen wie Heimat oder Identität interessierte. In der Zwischenzeit hat der 33-Jährige den neuen Roman „Das war ich nicht“ vorgelegt. Mit diesem Buch, das um einen Banker, eine Literaturübersetzerin und einen gefeierten Schriftsteller mit Schreibblockade kreist, kommt er jetzt zu einer Lesung nach Wien.

Schauspielhaus, Nachbarhaus, Mo 20.00


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