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Von der Zärtlichkeit der Dampfwalze: Zeni Geva

Lexikon | Gerhard Stöger | aus FALTER 14/10 vom 07.04.2010

Laut, böse, hart und aber auch herzlich: Diese Attribute ziehen sich durchs Werk von Zeni Geva, einer japanischen Institution in Sachen avancierten Lärms zwischen Noiserock, Hardcore, Schlaumeier-Metal und Brachialelektronik. 1987 gegründet, hat das Trio um den Sänger und Gitarristen KK Null bislang ein Dutzend Alben aufgenommen, etwa die Hälfte davon hat Steve Albini produziert. Dieser Tage erscheint mit dem bescheidenen Titel „Alive and Rising“ eine neue Liveaufnahme, das österreichische Independentlabel Wire Globe Recordings legt eine limitierte Vinylversion davon auf. Wodurch Zeni Geva jetzt Labelkollegen von Jakuzi’s Attempt sind, einer österreichischen Kreativwerkstatt im Zeichen der Harte-Buben-Musik, die bei der Präsentation der Liveplatte auch gleich den Support bestreitet.

Fluc Wanne, Di 21.00


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