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CinemaSessions – „Metropolis“ restored

Lexikon | aus FALTER 14/10 vom 07.04.2010

In der Zukunftsstadt, die ihren Reichtum aus der Arbeitskraft von unter Tag werkenden Proletariermassen schöpft, bricht Revolution aus, nachdem ein dämonischer Erfinder eine Maschinenfrau als Agitator eingesetzt hat. Soweit dürfte die Handlung von Fritz Langs ambivalentem Kommentar zur Sozialpsychologie der Weimarer Republik, bekannt sein. Vor einem Jahr wurde in Buenos Aires eine Kopie von „Metropolis“ (1926/27) aufgefunden, die mehrere bisher unbekannte Szenen enthält: Darunter die Nebengeschichte eines Arbeiters, der ein Bündel Geld findet und träumt, es mit Frauen im Vergnügungsviertel Yoshiwara durchzubringen. – Österreich-Premiere der neuen, restaurierten Fassung (Dienstag mit Musik von Burkhard Stangl und dieb13, Mittwoch begleitet von Gerhard Gruber). MO

Metro-Kino, Di 20.30 + Mi 19.30


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