„Pathologe ist ein schöner Beruf“

Feuilleton | aus FALTER 14/10 vom 07.04.2010

Tausendsassa David Schalko über seinen TV-Zweiteiler „Aufschneider“ und den ORF, über seinen Petzner-Roman und den lautesten Wirten von Wien

Interview: Wolfgang Kralicek, Klaus Nüchtern

David Schalko ist heute sehr spät ins Bett gekommen. Der Wiener Autor, Regisseur und Produzent arbeitet gerade an der Verfilmung des Thomas-Glavinic-Romans „Wie man leben soll“, und es stehen Nachtdrehs auf dem Programm. Kein Wunder, dass er an diesem Nachmittag etwas müde wirkt. Das Gespräch fand in der gutsortierten Videothek Oz in der Lindengasse statt; Schalko wohnt gleich um die Ecke, einer der beiden Redakteure übrigens auch.

Falter: Herr Schalko, Sie haben vor der Fußball-EM 2008 die Dokumentation „Das Wunder von Wien“ gedreht, die davon handelt, dass Österreich Europameister wird – was offensichtlich ein Fake war. Wie stehen Sie zur aktuellen Debatte um die Skinheads-Doku bei „Am Schauplatz“?

David Schalko: Ich hab die Geschichte zu wenig verfolgt, um sie beurteilen zu können.


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