Diese Woche haben wir gelernt

Bemerkenswerte Stadt-Begebenheiten

Stadtleben | aus FALTER 14/10 vom 07.04.2010

... dass die Obdachlosen, die sich bis Dezember 2009 im besetzten Audimax einquartiert hatten, ab Ende April wieder auf der Straße stehen. Als Gegenleistung für die Räumung war den Studenten versprochen worden, eine Schlafstätte für sie zu finden. Das dafür genutzte Caritas-Haus in Währing muss aber nun aus Geldmangel Insassen reduzieren, berichtet der Standard. Die Caritas verlangt eine „zweite Gruft“, die auch Nicht-EU-Bürgern offenstehen soll. Die Gemeinde zögert bei der Bereitstellung der Mittel.

… dass in der Flüchtlingssiedlung Macondo in Kaiserebersdorf laut Standard kollektiv Gemüse angepflanzt werden soll – für fünf Euro Jahrespacht pro Gärtner. Derweil steht das vormalige Kardinal-König-Integrationshaus leer, die weitere Verwendung steht noch nicht fest.

… dass der Lipizzanerhusten abklingt. Ursache für die Krankheit, die in den vergangenen Wochen die Spanische Hofreitschule lahmlegte, ist laut Veterinär-Uni ein seltener Herpesvirus. Mitte April sollen wieder planmäßige Aufführungen stattfinden.

... dass ein Verkehrsschild in Wien rund 600 Euro kostet. Das kritisiert laut Presse die Stadt-ÖVP. Mit 1,7 Millionen Euro schlug sich vergangenes Jahr die Reparatur beschädigter Schilder zu Buche. Die Bürgerlichen verlangen nun aus Kostengründen ein Dübelsystem, statt die Schilder wie bisher teuer einzubetonieren. Sparpotenzial laut ÖVP: rund 50 Prozent.

... dass der berühmte „Fly-Over“ wieder die berühmte Südosttangente ziert. Aktuell durchbricht er nahe dem Knoten Kaisermühlen die automobile Geradlinigkeit. Seine Aufstellung in der vergangenen Woche hatte einen 15 Kilometer langen Stau zu Folge.


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