Was fährt denn da?

Mobilitätskolumne

Stadtleben | aus FALTER 14/10 vom 07.04.2010

Vespa Vintage: Lizenz zum Tröten

Bericht: Florian Holzer

Klar ist das klischeehaft und nostalgisch, aber: Die italienische Soundtapete ist ohne das blubbernde Tuckern der Vespa ebenso wenig komplett wie ohne Celentano, ohne Hupen, ohne ciao und ecco!. Und der Duft des blauen Zweitaktgemischabgases dieses italienischsten aller Fortbewegungsmittel gehört mindestens so unverzichtbar zum olfaktorischen Italien-Eindruck wie der Espresso, die Pizza oder der brennende Müllhaufen.

Nur: Es gibt in Italien keine Vespas mehr, zumindest keine echten. Italiener fahren längst diese praktischen, modernen, umweltfreundlichen Viertakt-Variomatik-Elektrostart-Roller. Ihre alten Vespas sind alle in Wien.

Bei Medienredakteur Harald F., zum Beispiel, der eine graugrüne 150 Sprint aus dem Jahr 1968 fährt; oder bei Raetus W., Koch, der ein paar alte Schweizer Sondermodelle und eine weiße 125 Primavera des Jahres 1966 sein Eigen nennt. Bei Designredakteur Maik H. mit seiner orangen 1978er P 200 E, bei Unternehmensberater


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