Smørrebrød, rømtømtømtøm

Stadtleben | aus FALTER 14/10 vom 07.04.2010

Niemand belegt Brote besser als die Dänen. Diese Kultur pflegt man im Skæn

Lokalkritik: Florian Holzer

Jemand, dem Saabs Rettung ein Anliegen war, der Chef eines Wickie-Clubs war und „Michel aus Lönneberga“ verehrt hat, der Björk, Röyksopp (nicht die aktuelle), schwedische Mankell-Verfilmungen (die mit Henriksson oder Branagh, nicht Moretti), Lego, Aquavit und die Mitternachtssonne mag, der fand, dass Olof Palme den Friedensnobelpreis hätte kriegen sollen und immer zu Ingemar Stenmark und Björn Borg hielt, so jemand hat’s nicht leicht, seinen Neigungen auch kulinarisch gerecht zu werden. Denn skandinavische Küche – derzeit ja gerade die ganz große Nummer auf dem internationalen Gourmetparkett – ist in Österreich nicht bekannt, findet nicht statt. Also, mit Ausnahme von Knäckebrot und den Köttbullar-Fleischknöderln im Ikea-Restaurant.

Ein unhaltbarer Zustand, dachten sich auch Nicholas Kunze, Däne und gelernter Delikatessenhändler, sowie Thomas Schlick, der logistiktechnisch


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