Tipps Pop

Jahcoozi: blubbernde Bässe aus der Dubdüse

Lexikon | Florian Obkircher | aus FALTER 15/10 vom 14.04.2010

Das Berliner Trio Jahcoozi um die sri-lankisch-britische Sängerin Sasha Perera ist eine Liveband – und trotzdem ganz klar im Clubkontext verankert. Das war schon 2003 so, als Jahcoozis Track „Fish“ über den Dancefloor des WMF donnerte, des damals besten Clubs Berlins. Ein Hit, maßgeschneidert für das seinerzeit florierende Hipsterviertel Mitte: sägezahniger Electro-House mit Pop-Appeal, abgedreht und tanzbar. Mittlerweile hat die Band der geraden Bass-Drum aber abgeschworen. Ihr neues Album „Barefoot Wanderer“ stellt einen Hybrid aus Digital Dub, knisternder Electronica und blubbernden Bässen dar, den Perera mit Dancehall-Vocals würzt. Toll auf Platte, live vermutlich sogar noch besser!

Club Planetarium, Sa 22.00


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige