Seinesgleichen geschieht

Karl-Heinz Grassers Spur: Wie kommt der Sand ins Auge des Gesetzes?

Der Kommentar des Chefredakteurs


Armin Thurnher
Falter & Meinung | aus FALTER 15/10 vom 14.04.2010

Grassers Fall ist nicht zu beklagen, er wird endlich auch lautstark publiziert, und dennoch wird er nicht gebührend wahrgenommen. Insofern sagt der Fall Grasser einiges über den Zustand der Republik Österreich aus. Nach wie vor weigern sich die Justizbehörden, die Konten des Ex-Finanzministers zu öffnen, obwohl sich der Verdacht, Grasser sei am Verkauf der Kärntner Hypo zu einem Zeitpunkt beteiligt gewesen, als er noch Finanzminister war, verdichtet hat. Der Abgeordnete Günter Kräuter (SPÖ), in dieser Sache als Watchdog tätig, hat wiederholt mit Fakten untermauert, was an Grassers Rolle bei den Affären Buwog und Kärntner Hypo geklärt und was noch aufzuklären ist.

Die Praktiken Grassers und seiner Freunderln sind hier oft genug angeprangert worden. Die Liste ist lang und lästig. Sie beginnt mit der Privatisierung der Austria Tabakwerke, die dem öffentlichen Eigentum zwecks Nulldefizitkosmetik solide, kontinuierliche Erträge entzog, die längst den bescheidenen Einmaleffekt

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