„Wir sind hier und wir werden mehr“

Medien | aus FALTER 15/10 vom 14.04.2010

Mainstream-Medien entdecken Menschen mit Migrationshintergrund für sich. Es wird höchste Zeit

Bericht: Martin Gantner

Eser Akbaba tritt auf, wie es ihre Kollegen bei der Zeitschrift biber schreiben: selbstbewusst, direkt und originell im Gespräch. Die 30-Jährige, die bei dem Monatsmagazin für das Anzeigengeschäft verantwortlich ist, sitzt in einem Café im Museumsquartier und erzählt, wie sich die Ereignisse in ihrem Leben derzeit überschlagen.

Seit Anfang April arbeitet Akbaba nicht mehr nur für biber – jenes Magazin, das von Migranten zweiter und dritter Generation für ein junges Publikum gemacht wird –, sondern auch im ORF-Landesstudio Wien. Chronik-Chefin Brigitte Handlos entdeckte Akbaba vor einem Jahr auf einer Podiumsdiskussion. Nun präsentiert die gebürtige „Wienerin mit türkisch-kurdischem und alevitischem Background“ jeden Freitag 880.000 Städtern das Wochenendwetter. „Wenn mich das zum Role Model macht, gerne“, sagt Akbaba, deren Eltern in den 70ern als


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