Technik

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Medien | aus FALTER 15/10 vom 14.04.2010

Es wurde aber auch Zeit: Raketenwerfer fürs Büro

Prüfbericht: Thomas Vašek

Diesmal was ganz anderes. Kein Multifunktions-Handy, sondern zwei Innovationen, auf die die Menschheit gewartet hat. Da wäre zunächst das „Piepei Detlef“. Dabei handelt es sich um eine Eieruhr. Man schmeißt das gelbe Plastikding einfach mit den echten Eiern ins Wasser. Mit einem Wärmesensor misst Detlef die Temperatur. Bei 45 Grad Celsius ertönt der erste Piep. Wenn die Eier hart genug sind, spielt Detlef die Melodie von „Ich wollt ich wär ein Huhn“ ab. Das Gadget (ab ca. 10 Euro bei Amazon) ist bedienungsfreundlich und für alle Eierhärtegrade geeignet.

Einem anderen Zweck dient der USB-Raketenwerfer fürs Büro ( www.usb-raketenwerfer.de, ca 35. Euro). Er verfügt über drei Mini-Schaumstoff-Raketen mit einer Reichweite von sechs Metern. Über USB wird der Raketenwerfer mit dem Rechner verbunden. Mit der Steuersoftware lässt sich der Abschusswinkel einstellen. Der Raketenwerfer eignet sich für robuste Stabilisierungseinsätze im Büro und fällt nicht unter einschlägige Proliferationsbestimmungen. Ein Nachteil: Mit dem iPad lässt er sich nicht steuern – mangels USB-Port. Eier kochen kann man mit Apples Wunderflunder meines Wissens auch nicht.

Thomas Vašek ist Journalist und Buchautor in München


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