Rocken und kacken, chillen und stillen: Disco, Baby!

Feuilleton | aus FALTER 15/10 vom 14.04.2010

Kuchenbuffet statt Ecstasy, Wickeltisch statt Türsteherwickel: ein Besuch beim Kiddy-Clubbing „Shake Baby Shake“ im Wuk

Reportage: Maya McKechneay

Am liebsten hört K. „Puff the Magic Dragon“ in der Version von Peter, Paul & Mary, abgespielt von good old Schallplatte, die so schön knackt. Bei Blähungen gern Elektronisches, Hauptsache, jemand tanzt mit ihr auf dem Arm durch die Wohnung. Noch besser: Dieser Jemand singt oder pfeift analog dazu mit.

Musikhören und Tanzen war im Leben von K., die gerade ein halbes Jahr alt geworden ist, also etwas eher Privates. Bis heute. Heute war sie das erste Mal clubben.

„Shake Baby Shake“ ist die erste und einzige Wiener Disco für Babys und Kleinkinder. Heike Mangold veranstaltet sie seit sieben Jahren in den Wuk-Museumssälen. Angefangen hat sie damals ihrem Sohn Quentin zuliebe. Der ist mittlerweile neun und zu cool für die Kiddy-Disco. Aber: Es gibt ja ringsherum Nachwuchs.

Baby-Disco, das sieht so aus: Ein reichlich großer Raum mit Disco-Beleuchtung.

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